Von Papi Stress zu DaddyCool: Top 10 Strategien für mehr Gelassenheit als Vater

Das Video zum Blog-Post.

Wie sieht es mit deinem Alltag aus? Alles im Griff? Oder hat dein Alltag eher dich im Griff? Weisst du nicht, wie du alles unter einen Hut bringst?

 

Du versuchst, überall dein Bestes zu geben, weisst aber nicht, ob das genügt. Etwas muss sich ändern – dir ist aber nicht klar, was und wie. Willkommen im Club der modernen Väter!

 

Du bist nicht allein. Es geht vielen Papas so wie dir. Doch keine Bange! Bevor du verzweifelst und Angst hast, die Kontrolle zu verlieren: Es gibt Möglichkeiten, die Probleme bei der Wurzel zu packen, damit deine Situation nachhaltig besser wird.

 

In diesem Beitrag erfährst du meine persönlichen Top 10 Strategien, die mehr Freude und Gelassenheit in deinen Daddy-Alltag bringen. Ganz nach dem Motto «von Papi Stress zu DaddyCool».

 

 

Das Papa-Gedanken-Karussell

In deinem Kopf sitzt ein kleiner Mann namens Verstand. Dieser hämmert jeden Tag mit dem Sorgen-Hammer gegen deine Schädeldecke. Dabei kommen dir vielleicht folgende Gedanken:

  • Ich muss die Sicherheit für meine Familie gewährleisten.
  • Ich muss mich in der Arbeit beweisen, um beruflich weiter zu kommen.
  • Ich sollte eine Weiterbildung machen. Aber welche? Und wann?
  • Ich würde gerne Teilzeit arbeiten, aber dann fehlt das Geld.
  • Die Krippe kostet auch genug.
  • Mir fehlt die Zeit für meine Familie und erst recht für die Beziehung.
  • Sex sollten wir auch wieder mal haben.
  • Mir fehlt die Aufmerksamkeit.
  • Ich liebe meine Kids, aber wenn sie nicht folgen, werde ich wahnsinnig. 
  • Bin ich ein guter Vater? 
  • Ich schreie viel zu viel mit ihnen.
  • Ich sollte mal wieder raus. 
  • Die Jungs habe ich viel zu lang nicht gesehen.
  • Mal ein Weekend wäre toll. Aber wann?
  • Wie rechtfertige ich das meiner Frau gegenüber?
  • Ach Scheisse…
  • Wird irgendwie schon gehen. Muss ja.
  • Die anderen schaffen's ja auch.

Und so funktioniere ich einfach weiter. Tag für Tag.

 

Kommt dir das bekannt vor? Kennst du diese Situation, zig Gedanken zu haben, die sich immer wieder drehen und kaum zu kontrollieren sind?

 

Selber kenne ich das nur allzu gut. Es fühlt sich wie ein grosses Chaos an, in dem der Fokus fehlt. Ich konnte dieses Gedankenkarussell durchbrechen und ich zeige dir gerne, wie. 

 

 

Das Daddy-Wunsch-Szenario

Was wir uns als gestresste und zeitlose Papis wünschen? Ganz einfach: Einen einfachen und schnellen Weg, mehr Zeit und Erfolg zu haben – sowohl als Familienvater als auch im Job. 

 

Insgeheim wissen wir ganz genau, dass es diesen einfachen und schnellen Weg nicht gibt. Der Wunsch und die Wurzel des Problems liegen tiefer: Im Grundsatz wollen wir in Balance leben. Wir möchten für uns selber und für unsere Familien da sein, entspannt und glücklich. Und das auch bleiben.

 

Wie kann das bloss klappen?

  • Option A: Ich funktioniere und krampfe, bis ich mir endlich das Sabbatical oder die Weltreise mit der Familie leisten kann. Dann wird alles gut. Hoffentlich. Oder es geht weiter wie vorher, doch wir haben zumindest sechs tolle Monate gehabt...
  • Option B: Ich fange an, meinen Alltag so zu gestalten, dass er Spass macht und es mir leichter fällt, glücklich zu sein. 

Zur ersten Option kann ich nicht viel sagen, da mir diese Erfahrung fehlt. Ich habe mich für die zweite Option entschieden und bin mitten in der Umsetzung.

 

Was ich gelernt habe: Es braucht einen Sinn dahinter, viel Übung, Geduld, Durchhaltevermögen und Commitment. Das zeigt aber Wirkung: Der Alltag wird immer besser und mit der Zeit wird es einfacher, die Ansprüche zu balancieren. 

 

 

«Warum mach ich das überhaupt?»

Ob am Anfang oder Mittendrin, diese Frage taucht immer wieder auf. Da gibt es für mich nur eine Antwort, die wirkt. «Weil es Sinn macht!» 

 

Für mich sehe ich den Sinn darin, meinen zwei Kids Elia und Soraya das vorzuleben, was ich mir für sie wünsche. Ich möchte, dass sie glücklich sind. Ich möchte, dass sie ihrem Herzen folgen und im Leben das tun, was sie lieben.

 

Also will ich ihnen genau das vorleben. Ich will glücklich sein, meinem Herzen folgen und das tun, was ich liebe. Ganz wichtig: Vorleben, nicht vortäuschen! 

 

Das ist meine Antwort auf die Warum-Frage. Mein ganz persönlicher Antrieb. Das halte ich mir immer vor Augen, wenn ich Zweifel habe.

 

Dieser Sinn gibt Energie!

 

Was ich sehr schnell gemerkt habe: Die Umsetzung dieses Vorhabens wirkt sich positiv auf mein Leben aus. Ich bin entspannter, ausgeglichener, habe mehr Freude und Energie. Ich fokussiere mich auf das, was mir wichtig ist.

 

Ich bin aufmerksamer. Das hilft mir im Umgang mit meiner Frau, meinen Kids, Freunden und Kollegen. Ich stehe zu mir und trete dementsprechend auf. Ich habe spürbar weniger Angst, Schwäche zu zeigen oder etwas zu verlieren.

 

Zusammengefasst: Ich bin gelassener.

 

 

Meine persönlichen Top 10 Strategien

Im Grundsatz ist es recht simpel. Es geht um die Anwendung der «DaddyCool-Methode». Weniger Stress, mehr Coolness. Das ist die ganze Hexerei.

 

Einfach mal ein bisschen easy. «Chill dis Läbe, Alter!» Diese Aussage der Kids kommt nicht von ungefähr. 

 

Wenn du das DaddyCool-Prinzip schon verstanden und verinnerlicht hast, kannst du jetzt mit dem Lesen aufhören. 

 

Wenn nicht, dann geht's dir so wie mir. Verstehen ja, aber anwenden? Huch... Es ist etwas komplexer. Denn aus meiner Sicht besteht diese Methode aus mehreren einzelnen Eigenschaften, welche in der Summe die nötige Gelassenheit ausmachen. 

 

Hier also meine ganz persönlichen Top 10 Strategien.

 

 

1. ICH-Zeit

Für mich fängt alles damit an, dass wir uns Zeit für uns nehmen. Immer wieder.

 

Um die Gedanken zu sortieren und uns mit den anderen neun Punkten zu beschäftigen, brauchen wir Zeit. Und Abstand. Also genau das, was wir im hektischen und reizüberfluteten Alltag nicht haben – aber wirklich benötigen. 

 

Wir brauchen zwischendurch mal Pause. Punkt. 

 

Wenn der Spitzensportler ohne Regeneration trainiert, streikt irgendwann der Körper. Doping mag dieses Naturgesetz ausreizen, fördert jedoch weder die Gesundheit noch die Moral. 

 

Um zu verstehen, was du brauchst, was dir wichtig ist, was dir gut tut, gibt es nur einen Weg: Beschäftige dich mit dir! Nimm dir diese Zeit.

 

Ohne Ablenkung.

 

ICH-Zeit ist nicht egoistisch. Ist sie bewusst gewählt und richtig genutzt, entfaltet sie ihre Wirkung auch auf das persönliche Umfeld. Je besser dein Kontakt mit dir dir selber, desto besser dein Kontakt mit deinen Mitmenschen.

 

Wichtig: Räume deiner Frau die gleiche Möglichkeit für ihr ICH-Zeit ein und motiviere sie, diese zu nutzen.

 

 

2. Fokus

Wir sind sehr belastbar und vielseitig. Wir können unzählige Aufgaben und Projekte gleichzeitig managen, ohne dass alles aus den Fugen gerät. Nur: Wir können sie beim Multitasking nicht mit voller Hingabe und mit dem bestmöglichen Resultat ausführen. 

 

Fokus bedeutet nicht, worauf du dich konzentrierst. Fokus bedeutet, was du weglässt. Fokus heisst NEIN sagen.  

 

Um Nein sagen zu können, musst du wissen, was dir wichtig ist. Und damit meine ich nicht, was dir wichtig ist, dass andere über dich denken. Ich meine, was dir ganz persönlich für dein Leben wichtig ist.

 

Was sind deine Werte? Was bedeutet für dich Erfolg? Was möchtest du im Leben erreichen? Wie sollen dich deine Kinder einmal in Erinnerung behalten? 

 

Das sind die Fragen, die es zu beantworten gilt. Erst dann kannst du Nein zu den Dingen sagen, die dich persönlich nicht weiterbringen. Und zu den wichtigen Sachen aus vollem Herzen JA sagen.

 

 

3. Verbindung

Was uns verbindet, macht uns stark. Das merken wir bei allen Arten von Beziehungen. Sei es mit der Partnerin, mit den Kindern, mit den Eltern, mit Freunden, mit Teamkollegen. Fehlt hingegen die Verbindung, schwächt das alle Beteiligten und damit die Beziehung. 

 

Als Familie ist man per se schon verbunden. Wird ein Kind geboren, so werden aus Mann und Frau Eltern: Vater und Mutter. Und es entsteht eine ganz neue Beziehung. Diejenige zur Tochter oder zum Sohn. Mit der biologischen Beziehung ist es aber noch nicht getan. 

 

Was es braucht, ist die emotionale Verbindung. Erst diese schafft Sicherheit, Geborgenheit, Nähe, Wärme und macht, dass wir uns wohl fühlen.

 

Sie entsteht durch Liebe, als reine Emotion.

 

Dann helfen gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen. Je emotionaler und tiefgreifender, desto stärker die Gemeinsamkeit. Zusammen TV zu schauen hat eben nicht den gleichen Effekt wie zusammen die ersten Schritte des Babys zu feiern.

 

Andererseits helfen verbale und körperliche Nähe. Dadurch werden in unserem Körper wichtige Hormone ausgeschüttet, die für Entspannung und Geborgenheit sorgen.

 

Umarme und küsse deine Frau und deine Kids. Immer wieder. Sag ihnen Sachen wie «Du bist toll!», «Danke, dass du da bist!» oder der Klassiker «Ich liebe dich!». Das hat Wirkung. Wenn es aufrichtig ist.

 

Und davon kann es nie zu viel geben.

 

 

4. Dankbarkeit

Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück. Denn ein glückliches Leben ist kein Ziel, sondern eine bewusste Entscheidung. Es hängt davon ab, wie du die Sachen und Ereignisse wahrnimmst. 

 

Du siehst die Welt nicht so, wie sie ist. Du siehst die Welt so, wie DU bist. 

 

Schaust du auf das, was dir im Leben fehlt? Dann wirst du selten happy sein. Schaust du auf das, was du bereits hast? Dann siehst du auch das Glück.

 

Fehlt dir der bessere Job? Fehlen dir die CHF 30'000 mehr Lohn pro Jahr? Fehlt dir der Audi oder BMW? Fehlen dir die Ferien in Dubai? Fehlt dir die Frau, die dich nicht nervt? Fehlen dir Kids, die einfach gehorchen?

 

ODER...

 

... bist du dankbar, dass du in einem Land lebst, wo du das machen kannst, was du willst? Dass du gesund bist? Dass du arbeiten kannst? Dass du dir eine Wohnung leisten kannst? Dass du sogar ein Auto hast? Dass du eine tolle Frau hast? Dass du Papa sein darfst?

 

Was mir da hilft? Ich führe ein Dankbarkeitstagebuch, in dem ich regelmässig die Dinge aufschreibe, für die ich dankbar bin. Vom guten Schlaf, die warme Dusche, über ein feines Essen, ein gutes Gespräch bis zur Zeit mit meiner Familie.

 

Das beeinflusst meine Wahrnehmung. Und die Wahrnehmung verändert ALLES. Wenn du für dein Leben dankbar bist, wirst du glücklich. Ganz automatisch.

 

 

5. Achtsamkeit

Ganz bewusst leben, mehr im Hier und Jetzt sein und ohne zu urteilen aufmerksam sein. Das bedeutet für mich Achtsamkeit. Kein Problem in unserem hektischen Alltags-Wirrwarr, oder? Schön wär's...

 

Dabei leben es uns die Kinder jeden Tag vor. 

 

Aus meiner Sicht ist Achtsamkeit DIE Eigenschaft, die bei allen übrigen Eigenschaften mitspielt und sie verbindet.

 

Sich bewusst Zeit für sich nehmen. Sich bewusst werden, was wichtig ist. Sich bewusst miteinander verbinden. Sich bewusst machen, wofür man dankbar ist. Und so weiter.

 

«Ich sehe dich!» Vielleicht kennst du diese Aussage aus dem Film Avatar. Drei Wörter, die unglaublich viel Kraft haben. Denn sie beinhalten alles.

 

Nimm dein Gegenüber bewusst und wahrhaftig wahr. «Ich sehe, wer du bist. Ich verstehe, was du brauchst. Ich fühle dein Herz.» Volle Präsenz! 

 

Achtsamkeit ist die Essenz jeder Beziehung. Vor allem im Umgang mit Kindern. Natürlich haben die Kids gern Geschenke. Aber eigentlich wünschen sie sich, gesehen und wahrgenommen zu werden. So wie sie sind. Nicht so, wie wir sie gerne hätten. Darum ist Präsenz das schönste Präsent. 

 

Mein persönlich effektivstes Tool für Achtsamkeit ist die Meditation. Da kann ich voll bei mir und im Moment sein. Bewusstsein pur. Je regelmässiger, desto wirksamer –  und umso achtsamer bin ich.

 

Also: Schalte den unbewussten Auto-Piloten aus. Nimm das Steuer deines Lebens in die Hand.

 

 

6. Optimismus

Die Forschung kann mittlerweile nachweisen, dass optimistische Menschen länger leben und dabei sogar noch glücklicher sind.

 

Eine optimistische Grundeinstellung führt dazu, das Gute zu sehen und an das Gute zu glauben. Was wiederum dazu führt, dass auch viel Gutes passiert. Denn auch hier spielt die Wahrnehmung eine entscheidende Rolle.

 

Ich sah mich die längste Zeit meines Lebens als Realist. Und war ungemein stolz darauf. Ich glaubte nur an das, was «wirklich» ist. Als ob ich das hätte einstufen können!

 

Bis ich erkannt habe, dass die Optimisten die wahren Realisten sind. Denn sie verstehen, dass das Leben im Grunde positiv ist. Dass jede Krise ihren Sinn und Zweck hat. Dass am Ende alles gut wird.

 

Optimisten verstehen, dass unser Leben das Resultat unserer Entscheidungen ist. Das gibt Kraft. Das schafft Mut. Den Mut, nicht mehr aus Angst zu entscheiden, sondern aus Freude. Das bringt uns weiter. Denn Mut steht am Anfang, Glück am Ende. 

 

Persönlich hat mir das bei der Entscheidung geholfen, mich von negativen äusseren Einflüssen zu verabschieden und eine News-Diät zu machen.

 

 

7. Herzblut

Wir brauchen irgendetwas, das wir mit Herzblut machen. Sonst blutet unser Herz. Ein Leben mit lauter belanglosen Dingen macht uns zu emotionalen Wracks. 

 

Im allerbesten Fall ist es das Leben selber, das wir aus vollem Herzen angehen und erschaffen.

 

Bei mir ist es zum Beispiel die Familie. Ich bin aus ganzem Herzen Familienvater! Ich gehe darin auf, Zeit mit meinen Kids zu verbringen und sie auf ihrem Weg zu begleiten.

 

Das gibt mir so viel Energie und Freude, dass ich andere belanglose Bereiche kompensieren kann.

 

Was ist es bei dir? Vielleicht dein Job? Stehst du am Morgen voller Vorfreude auf und kommst am Abend erfüllt nach Hause? Das Wort «Montag» hat für dich etwas Gutes?

 

Grossartig, dann verbringst du einen Grossteil deiner Lebenszeit damit, positive Emotionen aufzuladen. 

 

Ist es keine dieser zwei Lebenssäulen? Dann ein Hobby? Vielleicht Sport, Musik, Reisen, Kochen, Fotografie, oder Literatur. Was es auch immer ist, versuche so viel deiner Zeit wie möglich dafür zu nutzen. 

 

Was dein Herz zum hüpfen bringt, lässt auch andere Herzen hüpfen. 

 

 

8. Resilienz

Die psychische Widerstandskraft ist massgebend dafür, wie du kleine Alltags- und erst recht grössere Lebenskrisen meisterst. Je häufiger dir das gelingt, desto stärker und entspannter wirst du. 

 

«Was mich nicht umhaut, macht mich stark.» Denn Resilienz entsteht, indem widrige Umstände überwunden werden. Die Erfahrung gibt Kraft. Sie zeigt dir nämlich, was du alles schaffen kannst. 

 

Zudem gibt es verschiedene Faktoren und Ressourcen, die eine Schutzfunktion ausüben können. Bezugspersonen gelten als wichtige Stützen. Eine enge Bindung zu anderen Menschen gibt Halt und dadurch Stärke. 

 

Es hilft auch, wenn du eine Krise kognitiv verstehen kannst. Wenn du Zusammenhänge erkennen kannst und sie logisch nachvollziehbar sind, kannst du sie auch eher verarbeiten.

 

Ein gesundes Selbstwertgefühl ist wichtig, um Herausforderungen zu meistern. Wenn du von deinen eigenen Fähigkeiten überzeugt bist, stärkst du deine Widerstandskraft erheblich.

 

Auch hier spielt die Sinnhaftigkeit wieder mit: Siehst du den höheren Sinn und damit den Wert deines Lebens, so motiviert dich das, viel Energie einzusetzen und alles dafür zu geben, Schwierigkeiten zu überwinden.

 

 

9. Fürsorge

Für den Dalai Lama sind Mitgefühl und Fürsorge die zentralen Eigenschaften für eine bessere Welt. Dann muss wohl was dran sein.

 

Für mich ist die Fürsorge eines der wichtigsten Führungs- und Erziehungskriterien. Und entscheidend für ein erfülltes Leben. Sich um und für andere zu sorgen tut nicht nur ihnen, sondern vor allem uns selber gut.  

 

Zu erleben, dass es anderen dank deiner Unterstützung besser geht, berührt unser Herz. Das befriedigt nachhaltig, mehr als jede Lohnzahlung. 

 

Für deine Kinder zu sorgen ist selbstverständlich. Für deine Frau wohl auch. In vielen Fällen hört es da aber schon auf. Was ist mit deinen Eltern? Deinen Freunden? Deinen Teamkollegen? Deinen Mitmenschen?

 

Echte Fürsorge kennt keine Kategorien. Echte Fürsorge ist einfach menschlich.

 

Damit meine ich nicht, dass du für die anderen alles machen oder ihnen jede Schwierigkeit abnehmen sollst. Es geht darum, sich für andere zu interessieren. Es geht darum, zuzuhören. Anderen die Unterstützung anzubieten. Und sie dann auch zu liefern, wenn sie benötigt wird.

 

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: Wer schnell vorwärts kommen will, geht alleine. Wer weit kommen will, geht gemeinsam.

 

 

10. Reflektion

Für mich gilt: Leben heisst lernen. Ausnahmslos. Endlos. Was wir aus all unseren Erfahrungen lernen, entscheidet darüber, ob und wie wir uns weiterentwickeln. 

 

Was es dafür braucht? Selbstreflektion. Dich selber beobachten, dich hinterfragen, deine Entscheidungen verstehen, deine Gedanken und Gefühle wahrnehmen.

 

Reflektion geschieht zum Beispiel, wenn du Tagebuch führst. Persönlich nutze ich diese Form in diversen Situationen. Sei es als Reflektion meiner Weiterbildung mittels Coaching-Tagebuch, als Beeinflussung meiner Wahrnehmung mittels Dankbarkeits-Tagebuch, oder als Stärkung meines Selbstbewusstseins mittels Erfolgs-Tagebuch.

 

Denn daraus lernst du. Daraus erkennst du deine Schritte im Leben. Daraus wirst du stärker. 

 

Dir selber den Spiegel vorzuhalten hilft, bei dir selber zu sein. Es hilft dir, dich besser zu kennen. Das gibt dir Ruhe und stärkt deinen Selbstwert. Und das wiederum reduziert den Einfluss von äusseren Meinungen.

 

 

Reflektion fördert dein Bewusstsein und beeinflusst deine Wahrnehmung. Du erkennst Sachen, die dich entspannen oder triggern. So verstehst du, wo dir die Gelassenheit fehlt und wo du sie noch mehr auskosten kannst. 

 

 

Und die Moral von der Geschicht...

...gelassen ist man, oder nicht.

 

Und wenn man es nicht ist, kann man es werden. Wie bei allem im Leben gilt auch hier: Übung macht den Meister. Kleine Schritte und stetige Wiederholung machen es letztendlich aus.

 

Das Prinzip zu verstehen, ist das eine. Es dann auch zu machen, das andere. Und das schwierigere. Denn es ist ein stetiger Prozess – und hört nie auf. 

 

Was hilft? Einfach mal loslegen! Wenn du wartest, bis der Zeitpunkt richtig ist, wirst du nie anfangen.

 

Also wieso nicht gleich mit der DaddyCool Challenge starten?

 

Denn alles beginnt mit dem ersten kleinen Schritt. Und ich zeige dir, wie der aussieht: Eine Woche lang begleite ich dich mit 7 Mini-Challenges und einem täglichen Video-Lifehack. Kleine, einfache Schritte für den Alltag. Und ich verspreche dir: In einer Woche wirst du mehr Gelassenheit in deinem Leben als Papa spüren. 

 

Also, Bock auf ein bisschen mehr DaddyCool in deinem Leben?

 


Ready. Steady. Go!

Bring mehr Gelassenheit in dein

Papa-Leben und mach jetzt bei der

DaddyCool-Challenge mit.

 



Dieser Blog-Post ist auch als DaddyCool Podcast verfügbar.


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