Fünf Väter und fünf Söhne verbringen vier Tage in der Natur des Unterengadins. Mein Sohn Elia und ich mittendrin. Raus aus der Komfortzone, rein ins Erlebnis. Entstanden ist ein unvergessliches Abenteuer, das uns persönlich und gemeinsam weiter gebracht hat. Ein Abenteuer, das die Vater-Sohn-Beziehungen gestärkt hat. Und neue Beziehungen kreiert hat. Einfach echt, stark und gefühlvoll.

Alle reden immer von diesem Fokus. Und wie wichtig dass er ist. Doch was bedeutet eigentlich Fokus? Und was heisst das für unser Leben als Väter? Ja, Fokus ist da ganz wichtig. Noch wichtiger ist es aber, zu wissen, was dir selber wichtig ist. Das gibt dir Klarheit, Sicherheit und die nötige Gelassenheit.

Du würdest gern, machst es aber nicht? Liegt es mehr an der fehlenden Zeit oder an der Einstellung? Denn wir alle haben gleich viel Zeit. Du hast also so viel Zeit, wie du dir für etwas nimmst. Fragt sich nur, ob du diese Zeit für die wichtigen Dinge nutzt. Aber was ist dir wichtig? Um das zu wissen, brauchst du Zeit für dich. Nur für dich. Immer wieder. Damit auch andere wieder mehr von DIR haben.

«Du bist genau wie dein Vater!» Hast du diese Aussage schon mal gehört? Woher kommt das? Es liegt an deinen Prägungen. Sie entstehen schon in ganz jungen Jahren und beeinflussen das restliche Leben. Dein Einfluss als Vater auf deine Kids ist sehr gross und passiert meistens unbewusst. Umso wichtiger, sich dem mal bewusst zu werden. Denn es liegt an dir, wie du deine Kids prägst.

Der Stress ist da. Erst recht als Vater. Der Alltag mit Arbeit, Familie und den eigenen Bedürfnissen hat uns fest im Griff. Die Frage ist nicht, wie wir Stress vermeiden. Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Gelassenheit kann da Wunder bewirken. Hier lernst du die wichtigsten Eigenschaften kennen, die mich als Papa gelassener machen.

Krisen sind richtig und wichtig. Und sie gehören ganz einfach zum Leben. Die Frage ist also nicht, wie wir Krisen vermeiden können, sondern wie wir damit umgehen. Und wie sie uns helfen, unsere Resilienz zu stärken. Aus aktuellem Anlass erzähle ich von meinen Erfahrungen mit Krisen, und was meine Rolle als Vater mit der Bewältigung zu tun hat.

Kinder sind Vorbilder. Wenn wir als Eltern und Erwachsene die Grösse haben, dies zuzulassen. Kinder leben uns nämlich einen der Grundsätze für ein glückliches Leben eindrücklich vor: Achtsamkeit. Sie leben im Hier und Jetzt und verpassen damit nicht wichtige Lebensmomente. Als Papa lohnt es sich, das mal genauer zu beobachten und mit dem eigenen Verhalten zu spiegeln.

Wir gehen der Sache direkt auf den Grund. Wortwörtlich. Wenn schon, denn schon. Ich bin überzeugt: Es hat einen ganz bestimmten Grund, dass ich Vater bin. Und damit meine ich nicht den biologischen Fortpflanzungsgrund. Dass ich Vater wurde und Vater bin, hat einen tieferen Sinn. So wie alles im Leben einen Sinn hat. Jede Erfahrung, jede Begegnung, jede Entscheidung.

Wir leben in einem Medienzeitalter, in dem wir immer mehr Quantität mit immer weniger Qualität konsumieren. Immer mehr News, Tweets, Posts, Pints. Immer mehr Kanäle. Was uns auf den ersten Blick locker und leicht erscheint, hat in Wirklichkeit negative Auswirkungen auf unser Gehirn und unser Verhalten. Ein Experiment hat wieder mehr Qualität in mein Leben gebracht.

Getreu dem Überleben des Stärkeren entwickeln wir von klein auf ein ausgeprägtes Ego, das uns davor bewahrt, Schwäche zu zeigen und menschliche Interessen über unsere eigenen zu stellen. Doch genau diese irrtümliche Schwäche ist nötig, um als Menschheit zu überleben. Oder wollen wir wirklich alles aufs Spiel setzen, nur damit wir selber mehr Geld und Erfolg haben?

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