Der Stress ist da. Erst recht als Vater. Der Alltag mit Arbeit, Familie und den eigenen Bedürfnissen hat uns fest im Griff. Die Frage ist nicht, wie wir Stress vermeiden. Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Gelassenheit kann da Wunder bewirken. Hier lernst du die wichtigsten Eigenschaften kennen, die mich als Papa gelassener machen.

Krisen sind richtig und wichtig. Und sie gehören ganz einfach zum Leben. Die Frage ist also nicht, wie wir Krisen vermeiden können, sondern wie wir damit umgehen. Und wie sie uns helfen, unsere Resilienz zu stärken. Aus aktuellem Anlass erzähle ich von meinen Erfahrungen mit Krisen, und was meine Rolle als Vater mit der Bewältigung zu tun hat.

Kinder sind Vorbilder. Wenn wir als Eltern und Erwachsene die Grösse haben, dies zuzulassen. Kinder leben uns nämlich einen der Grundsätze für ein glückliches Leben eindrücklich vor: Achtsamkeit. Sie leben im Hier und Jetzt und verpassen damit nicht wichtige Lebensmomente. Als Papa lohnt es sich, das mal genauer zu beobachten und mit dem eigenen Verhalten zu spiegeln.

Wir gehen der Sache direkt auf den Grund. Wortwörtlich. Wenn schon, denn schon. Ich bin überzeugt: Es hat einen ganz bestimmten Grund, dass ich Vater bin. Und damit meine ich nicht den biologischen Fortpflanzungsgrund. Dass ich Vater wurde und Vater bin, hat einen tieferen Sinn. So wie alles im Leben einen Sinn hat. Jede Erfahrung, jede Begegnung, jede Entscheidung.

Wir leben in einem Medienzeitalter, in dem wir immer mehr Quantität mit immer weniger Qualität konsumieren. Immer mehr News, Tweets, Posts, Pints. Immer mehr Kanäle. Was uns auf den ersten Blick locker und leicht erscheint, hat in Wirklichkeit negative Auswirkungen auf unser Gehirn und unser Verhalten. Ein Experiment hat wieder mehr Qualität in mein Leben gebracht.

Getreu dem Überleben des Stärkeren entwickeln wir von klein auf ein ausgeprägtes Ego, das uns davor bewahrt, Schwäche zu zeigen und menschliche Interessen über unsere eigenen zu stellen. Doch genau diese irrtümliche Schwäche ist nötig, um als Menschheit zu überleben. Oder wollen wir wirklich alles aufs Spiel setzen, nur damit wir selber mehr Geld und Erfolg haben?

Wir leben mitten im Zeitalter des technologischen Fortschritts. Mit all ihren Vorteilen und vernetzenden Mitteln hat die Technologie per se jedoch auch ihre Tücken. Vor allem wenn es um uns als menschliche Wesen und um unser Zusammenleben geht. Oder was ist das Erste, was ihr morgens anschaut: euer Smartphone oder euren Partner?

Werden wir immer mehr zu modernen Söldnern, die für einen Arbeitgeber eine Leistung erbringen und dafür Geld beziehen? Oder haben wir doch den Anspruch, einen Grund in unserer Arbeit zu sehen, für die wir so viel Zeit unseres Lebens opfern?